StadtRAD Hamburg

 

Die Geburtsstunde von StadtRAD Hamburg begann im Jahr 2009, in einer Zeit in der - heute fast nicht mehr vorstellbar – noch nicht jeder mit einem multifunktionalen Smartphone in der Tasche herum lief. Daher entschied sich die Stadt Hamburg in ihrer damaligen internationalen Ausschreibung zum öffentlichen Fahrradvermietsystem auch explizit dafür, in hochmoderne Stations-Terminals mit Touchscreen und Mobilfunkanbindung zu investieren.

 

Die Terminals sollten dabei neben dem optischen Blickfang auch zahlreiche Funktionalitäten bieten: von der Registrierung als Neukunde, über die Entleihe von Rädern an der Station, bis hin zur Information zu Nachbarstationen und dem sogenannten „Anlernen“ von Bank- oder Kundenkarten zum persönlichen Kundenprofil. Womit zu der Zeit wohl kaum einer gerechnet hatte war, dass diese Technologie schon wenige Jahre später durch Weiterentwicklungen der „Handys“ abgelöst oder gar überholt wurde.

 

Der Hamburger Senat kann es sich daher inzwischen durchaus vorstellen, bei weiteren Ausbaustufen bis zum Ende der Vertragslaufzeit nicht nur die ebenfalls seinerzeit geforderten, überdimensionierten Stationsfundamente zu überdenken, sondern eben auch einen gezielten Verzicht von zusätzlichen Stationsterminals ins Auge zu fassen.

  • weitere 8.500 Call-Bikes
  • Fahrradvermietung in über 50 Städten
  • Die Aktion startete in Juli 2009.
  • Das Angebot wurde noch einmal erweitert auf mittlerweile 1.650 Fahrräder in Hamburg.
  • Bereits 230.000 registrierte Kunden.
  • Mehr als 2.000.000 Fahrten

So funktioniert das System

Über ein Mobiltelefon kann jeder Kunde die Fahrradtechnik nutzen und mit einem Telefonanruf ein StadtRAD ausleihen. 

 

Auf jedem Rad befindet sich eine Telefonnummer, die vom Nutzer per Mobiltelefon angerufen wird. Im Hintergrundsystem wird ein Öffnungscode generiert, der am Rad direkt eingegeben wird. Das Schloss des Rades entriegelt sich und es kann losgefahren werden.